»Lesen ist immer gefährlich, weil es klüger macht. Männer haben mit klugen Frauen
oft Probleme. Das darf uns nicht abschrecken! Und: wir sind viele. Das zeigt
diese Bildersammlung …« Elke Heidenreich
Als Frauen das Lesen als Möglichkeit begreifen, die enge Welt des Heims mit der unbegrenzten Welt der Gedanken, der Fantasie, aber auch des Wissens eintauschen, werden sie zur Bedrohung. Künstlerinnen und Künstler hingegen begreifen lesende Frauen als faszinierendes Motiv. »Frauen, die lesen, sind gefährlich« ist die Geschichte einer großen Liebe und Leidenschaft, die von Lebenslust, Freiheit, Unabhängigkeit und Rebellion erzählt. Stefan Bollmann ist mit seinem Buch ein internationaler Bestseller gelungen, der zu einem Klassiker wurde.
Von Rembrandt und Vermeer bis zu Ottilie Roederstein und Eve Arnold zeigen diese Bilder, dass Frauen die innere und äußere Welt für immer veränderten, indem sie lasen und lesen.
»Wir lesenden Frauen sollten einen Augenblick innehalten, das Buch, das wir gerade lesen, beiseite legen und um uns schauen. Wir genießen heute einen seltenen Triumph. Eine Anthologie wie die vorliegende ermutigt zu einem Blick in die Ferne und erinnert uns daran, dass ein solcher Triumph eine lange Zeit gebraucht hat und schwer errungen ist.«
Joy Karen Fowler im Vorwort der englischsprachigen Ausgabe »Reading Women«.
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»Ein überaus lustiges, rauschhaft vorüberflitzendes, farbiges,
von Anekdoten überquellendes Buch …« Gustav Seibt
Ausgerechnet in der bierseligen, faschingsverwöhnten Kunststadt München kommt es zwischen 1886 und 1914 zu einem beispiellosen Aufbruch: Psychotherapie und Jugendstil, Secession und Satirezeitschrift, Frauenemanzipation und fluide Geschlechter – das alles gedeiht hier erstmals und in beispielloser Vielfalt. In München versteht man zuerst, dass Jugend ein Lebensgefühl ist. Um die Kunst vor Bevormundung zu schützen, entstehen die erste Secession und in ihrem Gefolge mit dem Blauen Reiter die abstrakte Kunst. Neue Zeitschriften und Kabaretts machen München zur unheimlichen Satirehauptstadt des von Berlin aus regierten Reiches. Unterdessen zeigt Franziska zu Reventlow, dass freie Liebe nicht länger Männersache ist. Und mit der Erfindung des modernen Tanzes verschwimmen die traditionellen Geschlechterrollen dann endgültig. Ein ebenso grandioses wie buntes Panorama des Aufbruchs und der Veränderung, in dessen Zentrum die Menschen stehen, die diese Verwandlung herbeigesehnt, erkämpft und gelebt haben.
Franziska zu Reventlow und Frank Wedekind, Hedwig Pringsheim und Thomas Mann, Lou Andreas Salomé und Rainer Maria Rilke, Marianne von Werefkin und Wassily Kandinsky – mutig und tatkräftig brechen sie alle um 1900 in die damals modernste deutsche Stadt auf, um ein freieres, emanzipiertes Leben zu führen und die Zukunft zu gewinnen. Ihre inspirierenden Schicksale führen uns vor Augen, dass damals so vieles begann, was bis heute fortwirkt.
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»Brauchen wir noch eine Goethe-Biographie? – Die von Stefan Bollmann vorgelegte ganz gewiss und schon lange! Kenntnisreich und oft amüsant, immer anregend, aber äußerst sorgfältig, mit viel Sinn für Details«. Eva Geulen
Goethes umfangreiches literarisches Werk bezeugt eine eingehende Beschäftigung mit Naturforschung und sein Leben ist von einem ununterbrochenen, intensiven Erleben der Natur in allen Erscheinungen tief geprägt und geformt. Souverän erschließt Stefan Bollmann in dieser Biographie dieses lange Zeit vernachlässigte Naturverständnis und vermittelt uns ein überraschend neues Goethebild. Auf einer spannenden Ent-deckungsreise durch Goethes Landschaften, seine Texte und Gedanken begleiten wir ihn in Italien, in der Schweiz, beobachten ihn bei seinen Forschungen in Thüringen und im Harz. Wir nehmen teil an seinen geologischen, anatomischen, bota-nischen und optischen Untersuchungen, wer-den Zeuge seiner Freundschaft mit Alexander von Humboldt – und verstehen unsere eigene tiefe Sehnsucht nach der Natur neu. Goethe kann uns lehren, unsere Stellung in der Natur neu zu verorten. Ein hochaktuelles Buch, das zeigt, wie Goethes anschauliche Erfahrung der Natur auch heute noch Grundlage unserer Lebendigkeit sein kann.
»Mit seiner Darstellung von Goethes breiten Interessen, seinem unstillbaren Erkenntnisdrang, universalem Wissen und einer nur selten ruhenden Umtriebigkeit zeigt uns Stefan Bollmann den Idealtypus des modernen Menschen und ergänzt unsere Vorstellung vom schöpferischen Titan, als welcher Goethe vor allem durch seine Dichtungen und Dramen gilt.« SWR 2
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»Dies ist ein kämpferisches Buch! Das Denken der Frauen und die weiblichen Schicksale, von denen es handelt, haben mit Passivität und Seelenruhe nichts und mit Sanftmut und Beschaulichkeit wenig zu tun. Das Denken diese Frauen greift auf die Welt aus und drängt zum Handeln.« Aus dem Vorwort
Bemerkenswerte Frauen, die die Welt verändert haben und weiterhin verändern werden – mit einer unverwechselbaren Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit präsentiert Bestsellerautor Stefan Bollmann in »Sagt nie, das ist normal« 30 inspirierende Frauen, die mutig den Weg gebahnt haben für nachfolgende Generationen von Denkerinnen, Forscherinnen und Politikerinnen.
Diese Frauen haben nicht nur gegen bestehende Normen gekämpft, sondern auch die Grundfesten der Gesellschaft, Politik und Wissenschaft erschüttert. Ihre Kämpfe und Siege sind ein lebendiges Zeugnis für die Macht des Denkens und Handelns von Frauen.
Bertha von Sutter und Lou Andreas Salomé, Hannah Arendt und Simone de Beauvoir,
Marie Curie und Lise Meitner, Rachel Carson und Jane Goodall, Emmeline Pankhurst und
Alice Schwarzer, Susan Sonntag und Taylor Swift, Angela Merkel und Michelle Obama
sowie viele andere.